Susanne Mischke – Alte Sünden

Für Kommissarin Jule Wedkin und ihren Kollegen Fernando Rodriguez läuten die Hochzeitsglocken. Die standesamtliche Trauung haben beide schon hinter sich. Jetzt warten die Hochzeitsgäste vor der Kirche. Das ganze Kommissariat sieht verkleidet aus. Alle tragen schöne Kleider oder Anzüge. Selbst Jules Chef Hauptkommissar Bodo Völxen hat sich zur Feier einen neuen Anzug gekauft. Das Brautpaar, Verwandte und Kollegen warten jetzt nur noch auf den Pfarrer Hector Santiago. Aber der wird nicht erscheinen. Er liegt tot in seiner Wohnung. Eine blutbefleckte Voodoo Figur wird neben ihm gefunden. Völxen erinnert sich an den Pfarrer aus einem alten Fall. Damals ging es um das Verschwinden eines Mädchens. Ein Mann wurde damals als Täter verhaftet und verurteilt. Die Leiche der 15-jährigen Christina wurde nie gefunden. Völxen erfährt vom Tod des Inhaftierten. Er starb nach einer schweren Erkrankung. Kurz vor seinem Tod nahm ihm Hector Santiago die Beichte ab. Jetzt ist der Pfarrer tot und Bodo Völxen hat ein ungutes Gefühl. Er beauftragt Jule Wedekin die alten Akten inoffiziell nochmals durchzugehen, obwohl er damals selbst in die Ermittlungen involviert war. Jule ist nicht begeistert. Es ist eine unliebsame Aufgabe die eigenen Kollegen zu überprüfen. Gewissenhaft beginnt sie die alten Akten zu prüfen und recherchiert „under cover“.

Die in der Nähe von Hannover lebende Autorin Susanne Mischke stellt mit „Alte Sünden“ den 7. Fall mit dem Team von Hauptkommissar Bodo Völxen vor. Im aktuellen Fall plagt sich der Bier und Schafe liebende Chef der Ermittlergruppe mit den Geistern der Vergangenheit. Eine Geschichte um Zweifel, starke Gefühle und Religion. Fortsetzung folgt – hoffentlich.

Text: Jutta Engelmayer
Susanne Mischke – Alte Sünden, PB., 14,00€
Piper, 978-3-492060745

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