dtv http://radiolounge.radiolounge.online Tue, 01 Oct 2024 10:14:21 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2 http://radiolounge.radiolounge.online/wp-content/uploads/2019/08/cropped-D29CE3C1-BECD-409B-B54D-D65F3F37549C-1-32x32.png dtv http://radiolounge.radiolounge.online 32 32 Jake Tapper und Alex Thompson – Hybris http://radiolounge.radiolounge.online/jake-tapper-und-alex-thompson-hybris/ http://radiolounge.radiolounge.online/jake-tapper-und-alex-thompson-hybris/#respond Tue, 08 Jul 2025 12:16:40 +0000 http://radiolounge.radiolounge.online/?p=2717 Verfall, Vertuschung und Joe Bidens Verhängnisvolle Entscheidung

Die Amerikanische Tragödie: Wie die Demokraten Trump den Teppich ausgerollt haben

dtv, TB, ISBN 978-3-423-26443-3

Beitrag: Ulf Engelmayer

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Ben Aaronovitch – Eine Nachtigall in New York http://radiolounge.radiolounge.online/ben-aaronovitch-eine-nachtigall-in-new-york/ http://radiolounge.radiolounge.online/ben-aaronovitch-eine-nachtigall-in-new-york/#respond Tue, 01 Oct 2024 20:11:02 +0000 http://radiolounge.radiolounge.online/?p=2534 Augustus Berrycloth-Young lebt in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts in New York. Es erschien ihm ratsam Großbritannien schnell zu verlassen. Er war ein Magier, Absolvent der Zauberschule Casterbrook und hatte sich einige Scherze geleistet, was vom Folly nicht gern gesehen wurde. In der neuen Welt angekommen suchte er sich ein Apartment. Hier glaubte er vor Ressentiments des Folly, der Gesellschaft der Weisen, unerreichbar zu sein. Nun benötigte er nur noch einen Diener für seine persönlichen Belange. Der steht in Form eines sympathischen farbigen Gentlemans vor seiner Tür und bittet ihn um Arbeit. Sein Name ist Maximillian Beauregard. Augustus ist hocherfreut und stellt ihn ein. Da er über die nötigen Mittel verfügt, freut er sich über ein ansprechendes Leben in New York. Damit ist es vorbei als eines Tages Beauregart einen Besucher ankündigt. Ein britischer Gentleman namens Thomas Nightingale, der oberste Problemlöser des Folly und alter Schulfreund von August. Nightingale ist auf der Suche nach einem verzauberten Saxofon und bittet August um Hilfe. Gemeinsam machen sich die Beiden auf die Suche nach dem Instrument und lernen Pfandleihen, Gangster, Musikclubs und korrupte Polizisten von New York kennen.
Der britische Schriftsteller und Drehbuchautor Ben Aaronovitch stellt mit „Eine Nachtigall in New York“ eine neue Urban Fantasy Story mit Thomas Nightingale vor. Die Geschichte ist in den 20er Jahren angesiedelt. Der Autor führt den Leser in eine Glitzerwelt voll mit bemerkenswerten Charakteren, inspirierender Jazzmusik und Ganoven. Eine Geschichte die auch ohne Zauberei magisch ist.

Text: Jutta Engelmayer
Ben Aaronovitch – Eine Nachtigall in New York, TB, 12€
dtv, 978-3-423-22079-8

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Florian Schroeder: Unter Wahnsinnigen – Warum wir das Böse brauchen http://radiolounge.radiolounge.online/florian-schroeder-unter-wahnsinnigen-warum-wir-das-boese-brauchen/ http://radiolounge.radiolounge.online/florian-schroeder-unter-wahnsinnigen-warum-wir-das-boese-brauchen/#respond Mon, 26 Feb 2024 16:38:04 +0000 http://radiolounge.radiolounge.online/?p=2418 So der provokante Buchtitel des Autors und Kabarettisten Florian Schröder. Er hat sich darin persönlichen Herausforderungen gestellt, nämlich sich auf Personen einzulassen, denen man im gewöhnlichen Leben eher nicht begegnen möchte. Und da finden sich in diesem Buch eine Menge Leute. Männer, deren Alltag von hoher Gewalt geprägt ist. Andere, die ein Doppelleben mit zwei Frauen führen. Eine Frau, die unter Schizophrenie leidet, des weiteren ein inhaftierter Sexualstraftäter. Dazu Beobachtungen aus dem Innenleben der Klimasekte “Letzte Generation“, deren Mitglieder plötzlich in der Öffentlichkeit als das personifizierte Böse dastehen. Überhaupt: der Blick auf das Persönliche des Bösen, ein zentrales Thema im Buch von Florian Schröder. Auch er hat private Erfahrungen damit gemacht. Sein Vater war ein begnadeter Hochstapler, Dieb und Betrüger. Ein bemerkenswertes Kapitel des Buches sind seine Betrachtungen über zwei Rechtsextremisten. Über fünf Jahre lang hatte er Kontakt mit dem Identitären Martin Sellner, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden durch die Correctivrecherchen über das Geheimtreffen von Rechten im Potsdamer Landhotel Ende letzten Jahres. Des weiteren hatte er Kontakt mit dem ehemaligen Rechtsanwalt Horst Mahler, der von der linksextremistischen Ecke – Stichwort Rote-Armee-Fraktion – im Alter nahtlos zu den neofaschistischen Kräften in diesem Land wechselte. Schröder gelingt mit dem Buch „Unter Wahnsinnigen“ eine pointierte Beschreibung des Zeitgeschehens. Die Täter – Opfer Haltung ist manchmal nicht so klar auseinander zu halten, wie man das gerne hätte. Er zeigt klar: nur auf der richtigen Seite stehen, greift in der Regel oft zu kurz. Eine gesellschaftliche Auswirkung ist der komplette Diskursverlust und der Rückzug in die eigene Blase. Der Autor belässt es nicht bei einer reinen Zustandsbeschreibung. Seine scharfe Analyse trifft oft wunde Punkte in der Gesellschaft. Oder: der Leser gewinnt oft überraschende Einsichten, auch in sein eigenes Verhalten. Damit nicht genug: im Schlusskapitel widmet sich Schröder der künstlichen Intelligenz, spricht der Überwindung des Menschen. Lesenswert ist das Buch schon allein wegen seinem Nachwort „Lob der Ambivalenz“ „Der Geist des Widerspruchs und des Widerstandsheilt hallt länger und eindrucksvoller nach als die zustimmende Geste, die sich schnell dem Mitläufertum oder der Denkfaulheit verdächtig macht…. Dies wird Ablehnung in anderen hervorrufen. Es droht dann trostlose Einsamkeit in den Kerkerwänden der eigenen Überzeugungen.“

Florian Schröder, geboren 1979, studierte Germanistik und Philosophie in Freiburg. Neben seiner Bühnenkarriere als Sartiriker und Parodist arbeitet er als Radio- und Fernsehmoderator. Im Jahr 2021 wurde er mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Sein neues Buch Unter Wahnsinnigen ist ein Must Read für alle, die sich für die aktuellen politischen Prozesse interessieren.

 Text: Ulf Engelmayer
Bewertung ****
Florian Schröder – Unter Wahnsinnigen – Warum wir das Böse brauchen; HC; 24,70€
dtv, ISBN 978-3-423-28373-1

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